Einigkeit besteht seit den internationalen Vergleichsstudien zur Lesekompetenz durch IGLU und PISA darüber, dass der Schulerfolg in hohem Maß von der Lesekompetenz von SchülerInnen und damit von ihrer allgemeinen Sprachfähigkeit abhängt.
Die Frage aber welche Sprache die schulische Realität bestimmen und ob die Sprachförderung sich auf die Mutter- oder die Zweitsprache beziehen soll, wird unterschiedlich beantwortet. Das Spektrum der Diskussion umfasst Argumente der Sprach- und Lernforschung als auch Fragen politischer und gesellschaftlicher Dominanzverhältnisse.