Die Partizipation von MigrantInnen am Arbeitsmarkt ist einer der wichtigsten Indikatoren für ihre gesellschaftliche Integration. Dies gilt sowohl für die Integration in Erwerbsarbeit als auch für die Integration junger MigrantInnen in die berufliche Bildung und Weiterbildung.
Zahlreiche vergleichende Studien belegen, dass das Beschäftigungsniveau von MigrantInnen – und besonders bei den Frauen - in Deutschland sehr viel niedriger liegt als in anderen europäischen Ländern. Schlechte Werte weist auch das Beschäftigungsniveau der zweiten und dritten Generation der ArbeitsmigrantInnen auf: niedrigere Bildungsabschlüsse, geringere Beteiligung an der beruflichen Bildung und der Ausbildung an Hochschulen, aber ein überdurchschnittlich hoher Anteil am ineffizienten und ineffektiven Übergangssystem weisen sie gegenüber der Altergruppe der deutschen Jugendlichen deutlich als benachteiligt aus.
Welche Konzepte gibt es, um diese Missstände zu beheben? Was kann die Arbeitsmarktpolitik leisten?